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13.11.19 | 11:47
Aktien Frankfurt: Unsichere Handelspolitik und schwacher Autosektor belasten
dpa-AFX

Unsicherheit hält die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch zurück. Der Dax verlor gegen Mittag 0,77 Prozent auf 13 181,05 Punkte, nachdem er am Vortag in der Spitze über 13 300 Punkte gestiegen war. Das Rekordhoch bei knapp 13 597 Punkten verliert der Leitindex somit wieder etwas aus den Augen.

Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es zur Wochenmitte bislang um 0,50 Prozent nach unten auf 26 877,12 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,61 Prozent.

Am Markt warte man darauf, dass die angedrohten US-Strafzölle auf Autos aus der Europäischen Union verschoben werden, sagte Analyst Neil Wilson vom Broker Markets.com. In trockenen Tüchern sei dies aber erst mit einem klaren Beschluss. "Heute endet die Frist für eine Entscheidung über Strafzölle nach dem sechsmonatigen Aufschub", schrieb Analyst Jim Reid von der Deutschen Bank. Am Vortag sei Trump eine von den Marktteilnehmern erwartete Stellungnahme zu den Handelskonflikten schuldig geblieben.

Der europäische Autosektor zählte am Mittwoch zu den schwächsten Branchen. Im Dax weiteten Continental ihre Vortagesverluste um weitere 3,6 Prozent aus. BMW gaben um 2 Prozent nach.

Im SDax sackten Leoni um 11 Prozent ab. Für den angeschlagenen Kabel- und Bordnetzspezialisten bleibt die Lage prekär. Im dritten Quartal litt der Zulieferer weiter unter der anhaltenden Schwäche der globalen Automärkte und rutschte erneut tief in die roten Zahlen.

Deutsche Wohnen gewannen als bester Wert im MDax 2,2 Prozent, was aber weniger an den jüngsten Geschäftszahlen als an der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms lag. Einen Kursdämpfer gab es hingegen für Lanxess mit minus 3,5 Prozent. Der Spezialchemiekonzern habe durchwachsene Ergebnisse präsentiert, schrieb Analyst Markus Mayer von der Baader Bank. Er rät weiter zum Verkauf der Aktien.

Hohe Verluste gab es auch im Finanzsektor . Händler verwiesen hier auf enttäuschende Quartalszahlen der niederländischen Bank ABN Amro. Im Dax waren die Deutsche Bank mit minus 3,7 Prozent das Schlusslicht, im MDax waren es die Papiere der Commerzbank mit minus 5,5 Prozent./ajx/stk

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

 ISIN  DE0008469008  EU0009658145  DE0008467416

AXC0161 2019-11-13/11:47

Relevante Links:  BMW AG, Continental AG, Deutsche Bank AG, Leoni AG, LANXESS AG, Deutsche Wohnen SE, Commerzbank AG
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