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20.08.19 | 22:30
APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
APA/dpa-AFX

Breite Bestürzung über Tod von Ex-Sozialminister Hundstorfer

Wien - Der frühere Sozialminister und ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer (SPÖ) ist unerwartet im Alter von 67 Jahren gestorben. Trauerbekundungen reichten von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Kanzlerin Brigitte Bierlein über die eigene Partei und die Gewerkschaft bis zu den Vertretern aller politischer Lager. Gewürdigt wurden vor allem Hundstorfers soziales Engagement und Handschlagqualität. Hundstorfer soll sich gerade auf Urlaub in Kroatien befunden haben. Die genauen Umstände seines Todes wurden nicht kommuniziert.

ÖVP legte Parteispenden aus 2018 und 2019 offen

Wien - Die ÖVP hat am Dienstag die Spenden an die Bundespartei aus 2018 und dem ersten Halbjahr 2019 veröffentlicht. Insgesamt flossen in diesem Zeitraum 2,76 Millionen Euro an die Türkisen. Größte Einzelspenderin war Milliardärin Heidi Goess-Horten, die die Volkspartei mit insgesamt 931.000 Euro bedachte und mit der Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im "Ibiza-Video" prahlte. Die Grünen orteten einen "neuerlichen Spendenskandal". Die Spenden-Offenbarung der ÖVP sorgte auch bei NEOS und FPÖ für scharfe Kritik.

Sidlo sieht sich als richtiger Mann für Job des Casinos-CFO

Wien - Casinos-Finanzdirektor Peter Sidlo, dessen Bestellung in diesen Job Gegenstand von Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ist, sieht keinen Anlass, seinen Posten zu räumen. Den Vorwurf, dass er für diesen Job ungeeignet sei und seine Bestellung nur wegen eines politischen Deals erfolgt sei, weist Sidlo in der "Presse" zurück. Zuvor zitierten mehrere Zeitungen aus der Bewertung des Personalberaters Egon Zehnder zur Qualifikation Sidlos als Casinos-CFO, die aus dessen Sicht nicht gegeben ist.

Italiens Premier zurückgetreten - Konsultationen beginnen

Rom - Der italienische Premier Giuseppe Conte ist am Dienstagabend zurückgetreten. Der seit Juni 2018 amtierende Ministerpräsident suchte Staatschef Sergio Mattarella im Quirinalpalast in Rom auf und reichte nach einem zehn Minuten langen Gespräch seine Demission ein. Damit ist die Regierung aus Lega und Fünf Sterne-Bewegung offiziell zu Ende. Mit seinem im Senat angekündigten Rücktritt zog Conte die Konsequenzen des Misstrauensantrags, den die Lega gegen ihn am 9. August eingereicht hatte.

Spaniens Sozialisten lehnten Podemos-Koalitionsangebot ab

Madrid - Nach Italien steuert auch Spanien auf Neuwahlen zu. Am Dienstag lehnten die Sozialisten (PSOE) das neue Koalitionsangebot der linken Parteiallianz Unidas Podemos (UP) ab. "Wir schätzen den Vorschlag, der uns programmatisch sehr nahesteht, sehen eine Regierungskoalition allerdings für undurchführbar", heißt es in einem nur wenige Stunden später veröffentlichten Antwortschreiben der Sozialisten. Mit der negativen Antwort seien Neuwahlen so gut wie beschlossen, ließen mehrere UP-Politiker verlauten.

"Open-Arms"-Migranten dürfen nach Lampedusa

Rom - Die Odyssee der Migranten an Bord des Rettungsschiffes "Open Arms", die seit 19 Tagen darauf warten, in einen italienischen Hafen einlaufen zu dürfen, wird nach einem chaotischen Tag überraschend bald zu Ende gehen: Die Staatsanwaltschaft der sizilianischen Stadt Agrigent beschloss am Dienstag nach einer Inspektion durch den Staatsanwalt an Bord am Dienstag die Konfiszierung des vor Lampedusa liegenden Schiffes der spanischen NGO sowie die Evakuierung der Migranten an Bord.

Tote bei Gefechten zwischen Indien und Pakistan in Kaschmir

Islamabad/Srinagar - Bei erneuten Gefechten in der Konfliktregion Kaschmir sind mehrere Menschen getötet worden. Nach "Waffenstillstandsverletzungen durch Indien" seien im pakistanisch-kontrollierten Teil von Kaschmir drei Zivilisten ums Leben gekommen, schrieb der Armeesprecher Asif Ghafoor am Dienstagabend auf Twitter. Unter den Getöteten sei ein siebenjähriger Bub. Pakistan hatte zuvor erklärt, es wolle diplomatisch gegen die Abschaffung des Sonderstatus vorgehen und das Thema in allen globalen Foren ansprechen.

Lkw erfasste beim Abbiegen Radfahrerin in Wels - Frau tot

Wels - Eine Radfahrerin ist am Dienstag in ihrer Heimatstadt Wels bei einem Verkehrsunfall bei einem Schutzweg getötet worden. Ein Lkw, der zunächst wegen Rotlichts an der Kreuzung der Hans-Sachs-Straße mit der Schloßstraße gehalten hatte, wollte bei Grün rechts abbiegen. Dabei erfasste er die 64-Jährige, berichtete die Polizei. Der Lkw-Lenker gab an, den Bereich um sein Fahrzeug, insbesondere den "Tot-Winkel-Spiegel", genau beobachtet zu haben. Plötzlich habe er ein Fahrrad liegen gesehen.

str/ed

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