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14.06.19 | 17:45
Wiener Börse 2 - ATX geht etwas schwächer ins Wochenende / DO & CO legt Geschäftsbericht vor - Aktien von voestalpine unter Druck
APA

Nach Verlusten im Mai geht der Erholung an der Wiener Börse Mitte Juni die Luft aus. Der ATX schloss am Freitag um 8,98 Punkte oder 0,30 Prozent tiefer bei 2.940,35 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 15 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.955,00 Punkten.

Auch das europäische Umfeld zeigte sich leicht in der Verlustzone. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,13 Prozent, DAX/Frankfurt -0,61 Prozent, FTSE-100/London Prozent und CAC-40/Paris -0,20 Prozent.

Mit Blick auf den Handelsstreit verharren die Marktteilnehmer derzeit in Warteposition bis zum G20-Gipfel Ende des Monats. Unterdessen zeigt sich Finanzminister Eduard Müller zufrieden mit den Fortschritten der Euro-Finanzminister hin zu einem Eurozonenbudget.

Konjunkturseitig lager der Fokus auf den Daten aus der USA: Dort stieg die Industrieproduktion im Mai überraschend stark. Unterdessen steigerten die US-Einzelhändler ihr Geschäft im Mai zwar deutlich aber weniger als von Ökonomen erwartet. Die Stimmung der US-Konsumenten trübte sich im Juni etwas ein.

In der kommenden Woche könnten auf der Sitzung der US-Notenbank Fed die Weichen für eine geldpolitische Wende gestellt werden. Mit einer Leitzinssenkung rechnen Experten am Markt jedoch nicht.

Unter den Einzelwerten stiegen die Aktien von DO & CO nach Zahlenvorlage nur um 0,12 Prozent. Das Cateringunternehmen verbuchte im Geschäftsjahr 2018/19 zwar weniger Umsatz, allerdings mehr Gewinn. Die Erlöse sanken um 1,6 Prozent auf 847,8 Mio. Euro, das Konzernergebnis stieg um 8,3 Prozent auf 26,4 Mio. Euro. Der Wiener Konzern bietet zudem für die zum Verkauf stehenden Catering-Tochter der Lufthansa LSG Sky Chefs.

Hingegen fielen die Papiere von voestalpine um 1,91 Prozent. China erhöhte die Zölle auf bestimmte Stahlrohre aus der EU und den USA drastisch. Bis vor kurzem geltenden Zölle wurden um bis zu das Zehnfache angehoben.

Außerdem verloren Immofinanz 0,25 Prozent. Die Baader-Analystin Christine Reitsamer sieht die jüngste Akquisition des Warsaw Spire Tower als eine Stärkung des nachhaltigen Ergebnisses (FFO).

(Forts.) mad

 ISIN  AT0000999982
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