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13.05.19 | 11:21
Agrana: E10 einsetzen, um eher Klimaziele zu erreichen / Konzern produziert genug und exportiert derzeit hohen Anteil seines Bioethanols
APA

Der börsennotierte Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana hat einmal mehr für eine zehnprozentige Beimischung von Bioethanol (E10) in Treibstoffe in Österreich geworben. "Die Agrana produziert genug Bioethanol, um zehn Prozent in Österreich beizumischen", sagte Generaldirektor Johann Marihart am Montag vor Journalisten in Wien.

Wegen der derzeitigen fünfprozentigen Beimischung gingen 60 Prozent in den Export. Das sorge für den Entgang von rund 200.000 Tonnen möglicher Treibhausgaseinsparungen für Österreich - bzw. würden 60 Prozent der möglichen Treibhausgaseinsparungen in diesem Bereich anderen Ländern gutgeschrieben. Bei 20 Euro für eine Tonne CO2 mache das rund 4 Mio. Euro aus.

"Mit einem höheren Bioethanolanteil fällt auch weniger Feinstaub an - um bis zu 23 Prozent", sagte Marihart unter Verweis auf eine TU-Studie.

Die Agrana produziere ihr Bioethanol ausschließlich aus dem Stärkeanteil von Futtergetreide-Überschüssen. Der Proteinanteil bleibe konzentriert im Futterkreislauf und ersetze Soja-Importe. Rund 200.000 Tonnen gentechnikfreie Eiweißfuttermittel der Agrana verringere die Eiweißfuttermittellücke in der Europäischen Union "beträchtlich".

Wie steht die Politik zum E10? "Ich denke, dass das Thema ausreichend adressiert und eine Sensibilisierung da ist", so Marihart. Es brauche nichts als einfach mehr beizumischen. "Sonst ist keine Infrastruktur notwendig."

phs/sp

 ISIN  AT000AGRANA3
 WEB   http://www.agrana.com
Relevante Links:  AGRANA Beteiligungs AG
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